Activision Blizzard springt in den größten Fettnapf, den sie finden konnten

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Kongsi
 

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Bei Activision Blizzard jagt seit einem Jahr ein medialer Shitstorm den nächsten. Activision Blizzard ist für die Videospiele Call of Duty, World of Warcraft, Diablo, Candy Crush, Hearthstone und Overwatch bekannt.


Das „California Department of Fair Employment and Housing” reichte im Juli 2021 eine Klage gegen den Gaming-Publisher Activision Blizzard ein. Der Klage ging eine zweijährige Ermittlung voraus. Bei Activision Blizzard soll eine Kultur wie in einer Studentenverbindung herrschen: Frauen seien das Ziel von konstanter sexueller Belästigung und würden ungleich bezahlt werden.


Seither kommen immer mehr schockierende Details über das Unternehmen und sein Management ans Tageslicht.


Ein Beispiel: Es soll Aktionen wie „Cube Crawl“ gegeben haben, bei dem Männer eine Menge Alkohol trinken und durch die einzelnen Arbeits-Cubes des Büros ziehen. Es heißt, dabei würden sie häufig Frauen auf unangemessene Art belästigen.


Männer würden stolz mit einem Kater ins Büro kommen, dann lange Zeit einfach nur Games zocken, während der Arbeit saufen und ihre eigentliche Verantwortlichkeiten und Aufgaben an Frauen delegieren, sich dabei noch über ihr Sexleben unterhalten, über die Körper der Frauen sprechen und Witze über Vergewaltigung machen.


Ein wichtiger Entwickler von WoW, Alex Afrasiabi, soll während der BlizzCon Frauen angemacht und ihnen erzählt haben, er wolle sie heiraten. Afrasiabi soll versucht haben, sie zu küssen und seinen Arm um sie zu legen. Dafür sei er so bekannt gewesen, dass seine Suite im Hotel als „Cosby Suite“ bekannt war. Der Chef von Blizzard, J. Allen Brack, habe ihn mehrfach wegen seines Trinkens und seines Verhalten wegen Frauen ermahnt, aber nie weitere Konsequenzen ergriffen.


Auch der CEO von Acitivision Blizzard kommt dabei nicht gut weg. In einem Enthüllungsbericht vom November 2021 erhebte das Wall Street Journal schwere Vorwürfe gegen CEO Bobby Kotick (58). Im Raum stehen das Verheimlichen einer angeblichen Vergewaltigung und eine Morddrohung.


Es kam zu Streiks und öffentlichen Berichten des Personals des Gaming-Riesen.


Wenn man die ganze Vorgeschichte beachtet, kann man kaum glauben, welchen Patzer sich Activision Blizzard nun erlaubte.


Activision Blizzard stelle öffentlich ein Tool vor, mit dem sich die Diversität von Charakteren in Videospielen darstellen lässt. Als Beispiel nimmt man Figuren aus Overwatch und Call of Duty: Vanguard. Was offenbar gut gemeint war, löste ein katastrophales Feedback aus.


Dieses Tool nutzt doch tatsächlich ein Punktesystem, das Charakteren systematisch Punkte für bestimmte Merkmale gibt. So erhielt der Charakter Ana aus Overwatch etwa 7 von 10 Punkten, weil ihre Kultur "ägyptisch" ist.


Schuhmann, Leya und Marko, der aktuell eine Doktorarbeit im Bereich Diversität in Videospielen schreibt, widmen sich dem Thema.

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